Newsticker:

 

Delegiertenkonferenz Thüringen

NGG Region mit neuem Vorstand

Über 90 KollegInnen nahmen an der Konferenz teil

Die Gewerkschaft Nahrung- Genuss – Gaststätten (NGG)- Region Thüringen hat auf ihrer Delegiertenkonferenz am Samstag in Erfurt die Weichen für die nächsten 5 Jahre gestellt.

 

„Wir freuen uns, dass der neu gewählte ehrenamtliche Vorstand jünger und weiblicher geworden ist. Somit sind wir auch für die Zukunft gut aufgestellt.“ so Jens Löbel, kommissarischer Geschäftsführer der NGG Region Thüringen. Gleichzeitig haben 6 Vorstandsmitglieder aus Altersgründen nicht mehr kandidiert. „Ihnen gilt unser größter Dank. Bei den ehemaligen Vorstandsmitgliedern waren viele Kolleginnen und Kollegen dabei, die unserer NGG nach der Wende im Osten mit neugegründet haben. Damit geht eine Ära zu Ende.“  

 

Am Samstag wurden neben dem 17 köpfigen neuen Vorstand und der Revision auch die politischen Leitlinien für die Arbeit der NGG in der Region festgelegt. Neben der Forderung nach Abschaffung der sachgrundlosen Befristung, der massiven Einschränkung der Sonn- und Feiertagsarbeit wurde auch die Einführung von lebensphasenbasierten Arbeitszeiten diskutiert und beschlossen. „Es kann nicht sein, dass die Flexibilisierung der Arbeitszeit nur zu Ungunsten der Beschäftigten ausgelegt wird.“ unterstreicht Jens Löbel die Forderungen.

 

Eine besondere Ehrung konnte den geladenen langjährigen NGG Mitglieder zu Teil werden. Der neugewählte Vorstand konnte 22 Jubilare ehren. Viele von ihnen sind 25, 40, 60 und sogar 65 Jahre Mitglied in der Gewerkschaft NGG.

 

„Es ist immer ein sehr tolles und stolzes Gefühl, Kollegen zu ehren, die länger in der NGG aktiv sind, als man selber alt ist.“ betont Jens Löbel abschließend.   

Tarifverhandlungen

Arbeitgber legen kein Angebot vor

Kein Arbeitgeberangebot

Kein Arbeitgeberangebot

Am 22.01.2018 fand in Berlin die erste Tarifverhandlung für die Beschäftigten der ostdeutschen Süßwarenindustrie statt. Die NGG Tarifkommission begründete ihre Forderung nach einer Vorweganhebung der unteren Bewertungsgruppen und der Erhöhungen der Entgelte um 5,5 Prozent sehr ausführlich. Gerade in den unteren Bewertungsgruppen arbeiten viele Frauen und auch hier schützen die Löhne und Gehälter nicht vor Altersarmut. Die Arbeitgber haben sehr deutlich gemacht, dass sie nur einem TArifvertrag zustimmen, wenn die NGG Tarifkommission bereit ist einer Änderung der Öffnungsklausel zuzustimmen.

Diese Tarifrunde wird nicht leicht. Jede und jeder Einzelene in der Süßwarenindustrie ist jetzt gefordert.

 

Der nächste Verhandlungstermin ist am 09.März 2018.

 

Nähere Infos in Eurem NGG Regionsbüro oder bei Eurem Tarifkommissionsmitglied.

Tarifverhandlungen

Beschäftigte der Süßwarenindustrie Ost fordern 5,5 Prozent mehr Lohn

5,5 Prozent mehr Geld und eine Vorweganhebung für untere Bewertungsgruppen

5,5 Prozent mehr Geld und eine Vorweganhebung für untere Bewertungsgruppen

Am 22.01.2018 beginnt die erste Tarifrunde für die Beschäftigten der ostdeutschen Süßwarenindustrie in Berlin.

Die NGG Tarifkommission fordert eine Erhöhung der Entgelte um 5,5 Prozent sowie eine Vorweganhebung der unteren Bewertungsgruppen. Die Auszubildendenvergütungen sollen sich um 100,00 EUR erhöhen.

Die Tarifrunde wird nicht leicht, wie ein Blick in andere vergleichbare Tarifgebiete zeigt.

 

Tarifrunde Thüringer Ernährungsindustrie

Tarifabschluss in der Thüringer Ernährungsindustrie

Am 20.12.2017 fand in Erfurt die mittlerweile dritte Runde für die ca. 15.000 Beschäftigten im Thüringer Ernährungsgewerbe statt.

Die Gewerkschaft Nahrung – Genuss – Gaststätten (NGG) konnte mit dem Arbeitgeberverband (ANGT) einen Tarifabschluss erzielen.

Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten erhöhen sich ab 01.01.2018 um 2,5 Prozent bzw. um 2,3 Prozent. Eine weitere Erhöhung erfolgt für die Beschäftigten  01.12.2018 um 2,4 Prozent bzw. um 2,3 Prozent. Mit der Abrechnung Januar 2018 erhalten alle Arbeitnehmer eine Einmalzahlung in Höhe von 156,00 EUR brutto gleich netto.

Die Auszubildendenvergütungen erhöhen sich zum 01.01.2018 und zum 01.12.2018 jeweils um 50,00 EUR je Ausbildungsjahr. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30.11.2019.

„Den Abschluss sehen wir gerade im Hinblick auf die unteren Bewertungsgruppen mehr als kritisch.“ kommentiert die NGG Verhandlungsführerin Petra Schwalbe den Abschluss. „Es mehr als beschämend, dass in 2 Betrieben in den unteren Gruppen nur der  gesetzliche Mindestlohn festgeschrieben wird, obwohl diese Gruppen nicht besetzt sind. Dadurch wird erneut deutlich, dass in der Ernährungsindustrie in Thüringen Armutslöhne durch die Arbeitgeber zementiert werden sollen. Es zeigt deutlich, dass eine Veränderung dieses Zustandes  politisch nicht gewollt ist.“ ergänzt Petra Schwalbe abschließend.

In Thüringen arbeiten etwa elf Prozent aller Industriebeschäftigten in der Ernährungsbranche. Sie hat mit einem Jahresumsatz von 3,6 Milliarden Euro und mehr als 15 000 Beschäftigten eine große wirtschaftliche Bedeutung. Bundesweit liegt der Beschäftigungsanteil in der Industrie beispielsweise nur bei 8,6 Prozent.

Tarifrunde Thüringer Ernährungsindustrie

Thüringer Ernährungsindustrie fördert Altersarmut

Zum Auftakt traten ab 4:00 Uhr über 35 Beschäftigten von Homann Feinkost in Floh in den Ausstand

Schon 2015 traten die Beschäftigten von Homann Feinkost in Floh in den Ausstand

Am 01.11.2017 fand in Erfurt die mittlerweile zweite Runde für die ca. 15.000 Beschäftigten im Thüringer Ernährungsgewerbe statt.

Die Gewerkschaft Nahrung – Genuss – Gaststätten (NGG) fordert eine Entgelthöhung von 6 Prozent  für ein Jahr.

Die NGG Tarifkommission hat sehr eindrücklich und auch emotional den Arbeitgebern nochmals mitgeteilt, dass die Forderung von 6 % mehr als gerechtfertigt ist. Die Arbeitgeber haben jedoch nur sehr gering ihr erstes Angebot nachgebessert.  So sollen die Beschäftigten für den Monat September keine Lohnerhöhung erhalten, einen sogenannten Leermonat.

Alle Entgelte sollen zum 01.10.2017 um 2,3 % und zum 01.10.2018 um weitere 2,2 % steigen. Durch den Leermonat September ergibt sich für die erste Erhöhung lediglich ein Volumen von 2,1 %.  Die Ausbildungsvergütungen sollen jährlich um 50,00 EUR pro Ausbildungsjahr in 2017 und 2018  steigen.

Die NGG Tarifkommission hat dieses Angebot erneut als unzureichend abgelehnt.

„Die Arbeitgeber in der Thüringer Ernährungsindustrie müssen endlich aufwachen. Mit dem vorgelegten Angebot fördern sie bewusst Altersarmut in Thüringen.“ so die NGG Verhandlungsführerin Petra Schwalbe.

Den Arbeitgebern ist bewusst, dass die Beschäftigten mit dem Angebot von der allgemeinen Tarifentwicklung abgekoppelt werden und die Schere zu vergleichbaren Tarifgebieten immer weiter aufgeht.

„Es muss Schluss sein mit einer Bezahlung, die letztendlich so mies ist, dass die Menschen kein vernünftiges Leben führen können.“ unterstreicht Petra Schwalbe die Forderung nach einer Entgelterhöhung. „Thüringen soll nach Willen der Arbeitgeber die Rote Laterne behalten, die Beschäftigten sind nicht gewollt, das so einfach hinzunehmen.“

„Uns scheint, dass die Arbeitgeber aus der letzten Tarifrunde nichts gelernt haben.“ so Schwalbe abschließend. Im Jahr 2015 hatten Beschäftigte von Homann Feinkost und Born Senf & Feinkost GmbH  erstmals gestreikt

Die Gewerkschaft NGG wird in den nächsten Tagen das Angebot mit ihren Mitgliedern in den Betrieben diskutieren.

In Thüringen arbeiten etwa elf Prozent aller Industriebeschäftigten in der Ernährungsbranche. Sie habe mit einem Jahresumsatz von 3,6 Milliarden Euro und mehr als 15 000 Beschäftigten eine große wirtschaftliche Bedeutung. Bundesweit liegt der Beschäftigungsanteil in der Industrie beispielsweise nur bei 8,6 Prozent.

Die nächste Tarifrunde findet am 20.12.2017 statt.

Ernährungsindustrie Thüringen

NGG Tarifkommission lehnt Angebot als unzureichend ab

chon vor zwei Jahren ahben die bewschäftigten für Ihren Tarifvertrag durch Warnstreiks erkämpft

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

heute, am 13.09.2017, fand in Erfurt die erste Tarifverhandlung für einen neuen Entgelttarifvertrag in der Thüringer Ernährungswirtschaft statt.

Die NGG Tarifkommission hat ihre Forderung nach einer Erhöhung der Entgelte um 6 % ausreichend begründet.

Ein wichtiger Grund dabei ist, dass wir

Armutsfeste Tariflöhne

in Thüringen brauchen, die auch Armut im Alter verhindern.

Folgendes Angebot haben die Arbeitgeber unterbreitet:

1. Alle Entgelte sollen zum 01.08.2017 um 2,3 % und zum 01.08.2018 um weitere 2,0 % steigen.

2. Die Ausbildungsvergütungen sollen „überproportional“ um 30,00 EUR pro Ausbildungsjahr und Jahr steigen.

Die NGG Tarifkommission hat dieses Angebot als unzureichend abgelehnt.

 

Die zweite Verhandlung findet am 01.11.2017, statt.

Bis dahin werden wir Euch in Betriebs– und Mitgliederversammlungen informieren. 

 

Unsere Empfehlung an euch:

Kommt in euer NGG Büro vor Ort und lasst euch beraten, sichert euch alle Mitgliedsvorteile und seit teil einer starken Gemeinschaft.

Nur durch euer Engagement sind gute Ergebnisse möglich. Gemeinsam können wir viel erreichen.

Du und die NGG.

Deine Arbeit. Unsere Stärke.

www.ngg.net/mitglied-werden

 

DMK Werk Erfurt

Erfurter Milchwerker erkämpfen Tarifabschluss

120 Beschäftigte beteiligten sich am Warnstreik mit Demo

120 Beschäftigte beteiligten sich am Warnstreik mit Demo

Nach harten aber fair geführten Verhandlungen konnte für die ca. 320 Beschäftigten des Deutschen Milchkontor in Erfurt ein Tarifkompromiss erzielt werden.

Die Löhne und Gehälter erhöhen sich rückwirkend zum 01. April 2017 um 2,70 Prozent. Eine weitere Erhöhung erfolgt zum 01. Februar 2018. Die Entgelte erhöhen sich somit in der Laufzeit um 2,76 Prozent.

Die Auszubildendenvergütungen erhöhen sich ebenfalls rückwirkend zum 01. April 2017 um 2,70 Prozent.

Der Tarifvertrag ist erstmals zum 31. März 2018 kündbar.

Die betriebliche Altersvorsorge erhöht sich ab dem Jahr 2017 um 23,00 EUR auf dann 730,00 EUR.

Der Tarifverhandlung waren mehrere Warnstreiks vorausgegangen. So zogen ca. 100 Gewerkschafter am 10. August 2017 unter dem Motto: „Gute Arbeit - Gerechter Lohn – Sonst wird nicht nur die Milch sauer!“ mit einem Demonstrationszug durch die Innenstadt von Erfurt.

„Nur durch die konzentrierten Aktionen ist es uns gelungen, dieses Tarifergebnis zu erreichen.“, so die Verhandlungsführerin der NGG, Petra Schwalbe.

DMK Erfurt

Warnstreik vorm Werkstor

Warnstreik vor dem Werkstor

ca. 100 Beschäftigte legten für 2 Stunden die Arbeit nieder

„Wir lassen unser Erkämpftes nicht nehmen!“, das ist die einhellige Meinung der ca. 100 Beschäftigten des Deutschen Milchkontors (DMK) in Erfurt, die dem Streikaufruf der Gewerkschaft Nahrung – Genuss – Gaststätten (NGG) am 26.06.2017 gefolgt sind.

„Wir wollen mit dem Warnstreik die berechtigte Forderung der Beschäftigten von 4,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt unterstreichen.“ so die Verhandlungsführerin der NGG, Petra Schwalbe.

Schon nach der zweiten Tarifverhandlung am 15.05.2017 haben über 60 Beschäftigte spontan die Arbeit niedergelegt und somit ihre Unzufriedenheit mit dem Arbeitgeberangebot signalisiert. Besonders dreist empfinden die Beschäftigten, dass ihnen erst die Kantine wegrationalisiert worden ist und sie nun noch von der Lohnentwicklung abgehängt werden sollen.

Die Arbeitgeber haben in der ersten Tarifverhandlung eine Erhöhung der Entgelte um 2,5 % und 23,00 EUR für die Altersvorsorge angeboten. Die NGG – Tarifkommission hat schon damals den Arbeitgebern sehr deutlich gemacht, dass sie das Angebot als unzureichend ablehnt.

„Das Angebot von 2,5 Prozent bedeutet für die Beschäftigten in Erfurt, dass sie weiterhin von der Lohnentwicklung ihrer Schwesterwerke abgekoppelt werden sollen. Das ist nicht hinnehmbar“ unterstreicht Petra Schwalbe die Forderungen der NGG. „So heißt das, dass die Beschäftigten lediglich 0,41 EUR mehr bekommen sollen und ihre Kollegen in den anderen Betrieben bis zu 0,46 EUR mehr Lohn erhalten.“ so Petra Schwalbe weiter. „Wir haben die klare Erwartung, dass die Arbeitgeber die Signale verstehen und uns ein deutlich verbessertes Angebot unterbreiten.“ so Petra Schwalbe abschließend.

In der Verhandlung am 29.06.2017 haben die Arbeitgber erneut kein verbessertes Angebot vorgelegt.

DMK Erfurt

Beschäftigte zeigen ihren Unmut über das Angebot der Arbeitgeber

60 Beschäftigte der Frühschicht legten für eine kurze Zeit ihre Arbeit nieder

Mit einem kurzen aber wirkungsvollen 30 minütigen Warnstreik haben heute über 60 Beschäftigte  des Deutschen Milchkontor in Erfurt ihrer Forderung nach einem verbesserten Angebot ihren Unmut zum Ausdruck.
Es war schon die zweite Tarifverhandlung für einen neuen Entgelttarifvertrag für die ca.320 Beschäftigten des DMK Werkes in Erfurt.
Die Gewerkschaft NGG fordert für die Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 4,5 Prozent für 12 Monate sowie eine Erhöhung des Arbeitgeberbetrages in der betrieblichen Altersvorsorge. 
Die Arbeitgeber haben in der ersten Tarifverhandlung eine Erhöhung der Entgelte um 2,5 % und 23,00 EUR für die Altersvorsorge. Die NGG – Tarifkommission hat schon damals den Arbeitgebern sehr deutlich gemacht, dass sie das Angebot als unzureichend ablehnt.
„Die Kolleginnen und Kollegen möchten nicht von den anderen Werken des DMK Konzerns abgekoppelt werden.“ so  Petra Schwalbe, Landesbezirksvorsitzende der NGG und Verhandlungsführerin.
In der heutigen zweiten Verhandlung haben die Arbeitgeber kein verbessertes Angebot vorgelegt. Man teilte der NGG Tarifkommission lediglich mit, dass man bereit sei, über die Altersvorsorgebetrag zureden.
„Das ist eindeutig zu wenig.“ so Petra Schwalbe weiter. „Die Beschäftigten haben das auch sehr eindrucksvoll vor dem Bürogebäude bewiesen. Erst schließt man die Kantine und dann sollen die Beschäftigten noch beim Entgelt sparen, das verstehen die Beschäftigten nicht.“ so Schwalbe abschließend.
Ein neuer Verhandlungstermin wurde für den 29.06.2017 vereinbart.
 

Erhöhung gesetzlicher Mindestlohn

Gewerkschaft NGG warnt: Finger weg vom Kugelschreiber

Tim Reckmann  / pixelio.de

Unterschrift mit Kugelschreiber - Tim Reckmann / pixelio.de

In dieser Woche hat das Kabinett die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes auf 8,84 EUR zum 01.01.2017 beschlossen. In diesem Zusammenhang teilt die Gewerkschaft Nahrung – Genuss – Gaststätten (NGG) – Region Thüringen mit, dass nur Tarifverträge regelmäßige Lohnerhöhungen garantieren. „Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns ist wichtig, ersetzt jedoch keinen Tarifvertrag, da diese weit mehr regeln, als nur das Entgelt.“ so Christl Semmisch, Geschäftsführerin der NGG Region Thüringen.

So verweigern ganze Branchen, wie das Thüringer Bäcker- und Fleischerhandwerk Verhandlungen über einen Tarifvertrag. Die Gewerkschaft NGG wird in den nächsten Wochen massiv Aktionen für einen Tarifvertrag im Thüringer Bäckerhandwerk starten. „Dass Tarifverträge funktionieren, zeigt der jüngste Abschluss für die Beschäftigten der Annaberger Backwaren.“

Mit der erstmaligen Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes steigt auch die Gefahr, dass Beschäftigten Änderungsverträge vorgelegt werden. „Finger weg vom Kugelschreiber.“ warnt Christl Semmisch. „Jeder Beschäftigte hat das Recht, sich eine Bedenkzeit zu erbitten. Wir als Gewerkschaft stehen mit Rat und Tat zu Seite. Wenn einmal die Unterschrift da ist, ist es fast unmöglich die Verschlechterungen zu verhindern.“ ergänzt Semmisch. Hintergrund ist, dass bei der erstmaligen Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes 2015  vielen Beschäftigten Änderungsverträge vorgelegt worden, die Stundenkürzungen, Wegfall von Zuschlägen und andere Verschlechterungen enthielten. „Das ist nicht Sinn und Zweck des gesetzlichen Mindestlohnes.“ betont  Semmisch. „Besser als jeder Mindestlohn ist nur ein Tarifvertrag.“ so Christl Semmisch abschließend.

Die Gewerkschaft NGG ist erreichbar unter 0361 -666 440 oder unter region.thueringen@ngg.net.

Hintergrund ist, dass in Thüringen 22% der Thüringer Betriebe durch Tarifverträge gebunden sind. (PM TLS 099/2016)

Leistungen

Das bietet NGG

Der Vorleser

Immer wieder werden wir gefragt, was bietet denn die NGG eigentlich alles so.

Jetzt kann man die Leistungen der NGG auf einem Blatt nachlesen.

Natürlich erhebt die Zusammenstellung keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nette und kompetente Beratung muss man halt erleben.....

NGG - Stark in Zukunft

Mitgliederwerbung 2018

Mitglieder werben Mitglieder

Mitglieder werben Mitglieder

Im Jahr 2018 hat unsere NGG Region Thüringen mit einem guten Stand an Mitglieder abgeschlossen.

Die guten Tarifabschlüsse der letzten Jahre bestätigen den guten Kurs der NGG und die bessere Durchsetzungskraft in den Betrieben.

 

Aber:

Wir wollen und müssen noch stärker werden -

damit es endlich für die Beschäftigten besser wird!

 

Unsere Werbeaktion geht vom 01.01.2018 bis 31.12.2018

 

Jeder Werber erhält für jedes neues Mitglied € 10,00 !

Mindestlohn

Aktionen für einen Mindestlohn

Hier finden SIe einige Bilder unsere Aktionen in Thüringen zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes.

Thüringen braucht Dich

Thüringen braucht Dich

„Thüringen braucht dich“ wurde 2012 offiziell gestartet und wird seit dem 02. Mai 2013 fortgesetzt. Die Initiative umfasst Angebote für die Erstausbildung, Weiterbildung und Zusatzqualifizierung, die über die Arbeitsagenturen, die Kammern und die Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW) unterstützt werden.

Deine Stimme gegen Nazis!

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