Newsticker:

 

Thüringer Gastgewerbe

Entgelttarifvertrag gekündigt

Forderungen der NGG Tarifkommission für das Thüringische Gastgewerbe

Jetzt wird es ernst! Der Tarifvertrag ist gekündigt.

Unsere Forderungen liegen den Arbeitgebern  bereits vor. Jetzt warten wir gespannt auf die Terminvorschläge der Arbeitgeberseite. Unsere Tarifkommission hat sich viele Gedanken darüber gemacht, wie unsere Forderungen aussehen sollen.

Fakt ist: der Fachkräftemangel hat deutlich spürbare Auswirkungen auf unsere schöne Branche!

Deswegen haben wir uns überlegt, was es braucht, um das Gastgewerbe fit für die Zukunft und wettbewerbsfähig im Kampf um die Fachkräfte zu machen. Die Arbeitsbedingungen im Gastgewerbe sind  nicht die besten, deswegen muss sich hier einiges tun.

Die Tarifkommission ist sich einig:

Um langfristig  attraktiver zu werden, müssen wir jährlich über die Löhne verhandeln! Nur so kann die zentrale Forderung von armutsfesten Tariflöhnen auch umgesetzt werden. Gastroworker, die tagtäglich Unglaubliches leisten und hart arbeiten, dürfen im Rentenalter nicht mit Armut bestraft werden.

Das Gastgewerbe muss insbesondere für junge Menschen langfristig eine Perspektive bieten.

Um diese Richtung einzuschlagen, müssen die Ausbildungsvergütungen spürbar erhöht werden.

Junge Menschen wollen während der Ausbildung nicht auf die finanzielle Unterstützung der Eltern angewiesen sein. Daher entscheiden sie sich häufig für eine Ausbildung in einer Branche, in der die Arbeits-bedingungen ein gewisses Maß an Unabhängigkeit ermöglichen.

Unsere Tarifkommission fordert eine angemessene Erhöhung der Ausbildungsvergütungen im Gastgewerbe.

 

Nur durch euer Engagement sind gute Ergebnisse möglich. Gemeinsam können wir viel erreichen.

HOGA Tarifrunde 2019

Der tägliche Kampf gegen die Arbeitsverdichtung

Arbeitsverdichtung führt zu Frust im Gastgewerbe - Lightfield Studios - Fotolia

Arbeitsverdichtung führt zu Frust im Gastgewerbe - Lightfield Studios - Fotolia

Gastroworker arbeiten fast täglich, als wenn sie Superkräfte besitzen würden. Sie sind schnell, ausdauernd, zuvorkommend und dabei stets freundlich. Sie wachsen jeden Tag aufs Neue über sich hinaus und meistern scheinbar problemlos jede noch so stressige Schicht.

Trotz spürbarem Fachkräftemangel halten sie die Betriebe am Laufen und sorgen dafür, dass es den Gästen an nichts fehlt.

Neben ihrer Arbeit erledigen sie selbstverständlich auch die Arbeit für das fehlende Personal. Hinter der freundlichen, lächelnden Fassade jedoch sind sie, auf Grund der steigenden Anforderungen und der sich immer weiter verdichtenden Arbeitsaufgaben, nicht selten am Rande des Wahnsinns.

Ständig werden Arbeitsabläufe vom Arbeitgeber umstrukturiert und zusätzlich kommt täglich fast immer irgendetwas Neues hinzu. Arbeitsabläufe werden umständlicher, Aufgaben anspruchsvoller, Prozesse werden umstrukturiert, Speisen kreativer und aufwändiger serviert. Die Arbeit verdichtet sich immer mehr und muss in der gleichen Zeit und bei gleichbleibender Qualität mit schrumpfender Belegschaft  bewältigt werden. Unseren Helden, den Gastroworkern, die das Ganze täglich bewältigen müssen, bleibt kaum Zeit zum durchatmen, um sich von dem Stress angemessen zu erholen.

Diese Situation kann nicht lange gut gehen. Eine nachhaltige Personalpolitik sieht anders aus! Nur mit einer entsprechend großen Belegschaft können unsere Gastroworker entlastet werden. Sie haben es verdient!

Wir müssen mehr Menschen fürs  Gastgewerbe gewinnen. Das geht nur mit fairen Arbeitsbedingungen! Wer so hart arbeitet, hat einen armutsfesten Lohn verdient.

Die Arbeitgeber haben leider immer noch nicht begriffen, dass sie am falschen Ende sparen! Sie fordern Gesetzesreformen, die es ihnen erlauben würden, die Beschäftigten noch weiter zu verheizen.

NGG Mitgliedschaft

Warum es sich lohnt NGG Mitglied zu sein

Für zwei Stunden war das Jencasino komplett geschlossen

NGG Mitglieder stärken den Tarifvertrag

Letzte Woche habt ihr unser erstes Flugblatt zur bevorstehenden Entgelttarifrunde im Thüringer Gastgewerbe erhalten.

Heute, es sind nur noch 5 Wochen bis zum Kündigungstermin, erhaltet ihr Flugblatt Nummer 2 mit dem Thema „Warum NGG Mitglied werden?“.

Thüringer Gastgewerbe

NGG startet Umfrage im Gastgewerbe

Umfrage im Thüringer Gastgewerbe

Vor den Tarifverhandlungen über einen neuen Entgelttarifvertrag für dasd Hotel- und Gaststättengewerbe in Thüringen wollen wir wissen, wo der Schuh drückt.

Wir finden, dass deine Arbeit fair bezahlt werden muss und wollen im neuen Entgelttarifvertrag festlegen, dass du zukünftig mehr Geld bekommst.

Beteilige dich an unserer Umfrage zur Zufriedenheit der Beschäftigten im Thüringer Gastgewerbe.

Gerne senden wir dir auch Exemplare in gedruckter Form per Post zu.

Thüringer Gastgewerbe

Arm im Alter - Abkehr nur mit guten Tarifverträgen

Köchin und Koch

Viele Beschäftigte im Gastgewerbe sind von Altersarmut bedroht

Niedrige Löhne sind für viele Beschäftigte im Thüringer Gastgewerbe ein hohes Risiko im Alter arm zu sein.

Eine gute Rente ist nur durch gute Tarifverträge möglich.

Das Risiko in Altersarmut zu leben ist für Beschäftigte im Gastgewerbe am höchsten.

3.156 EUR brutto, zwölfmal im Jahr, satte 45 Jahre lang muss eine Beschäftigte/ ein Beschäftigter nach heutiger Gesetzeslage verdienen, um eine Durchschnittsrente zu erhalten. Im Jahr 2030, also in knapp 11 Jahren, erhält die „Eckrentnerin“/ der „Eckrentner“ eine Nettorente von 1.143 EUR. Weitere Steuern können die Rente noch verringern.

Unsere Empfehlung an euch:

Wir können nur eine Abkehr der drohenden Altersarmut erreichen, wenn wir gemeinsam für gute Tarifverträge kämpfen.

In 6 Wochen kann der Entgelttarifvertrag für die Beschäftigten des Thüringer Gastgewerbes zum 31.12.2018 gekündigt werden.

Organisiert euch!

 

Nur durch euer Engagement sind gute Ergebnisse möglich. Gemeinsam können wir viel erreichen.

 

 

 

NGG kritisiert die Schließung des DUSSMANN Jencasino

Jenaer Schulspeisung nur noch zum Mindestlohn?

Nicht vergessen: Menschen machen unser Essen!

Die Gewerkschaft Nahrung- Genuss – Gaststätten (NGG)- Region Thüringen kritisiert die Ankündigung der Schließung des DUSSMANN Jencasino im Jenaer Gewerbegebiet Göschwitz zum Jahresende.

 

„Die Ankündigung der Schließung des Jencasinos hat uns sehr überrascht.“, so Jens Löbel, Geschäftsführer der NGG Region Thüringen. Das Jencasino verpflegt täglich 600 – 700 Gäste, dazu kommen noch viele hungrige Kinder aus den Jenaer Schulen.

 

„Besonders ärgerlich finden wir, dass dem zuständigen Betriebsrat schon Anhörungen zu Änderungskündigungen vorgelegt wurden, ohne mit ihm über einen Sozialplan und Interessenausgleich zu verhandeln.“

 

Die Schulspeisung soll nun von anderen Caterern übernommen werden. „Allerdings sind alle im Gespräch befindlichen Caterer nicht tarifgebunden und zahlen gerade einmal nur den Mindestlohn.“ ist Löbel empört. „Wir fordern Dussmann auf, die Schließung zurück zunehmen oder zumindest für die betreffenden Beschäftigten einen sozialverträglichen Übergang zu schaffen. Es kann nicht sein, dass es durch die unternehmerische Entscheidung zu massiven Einkommensverlusten der Beschäftigten kommt.“

 

Das Jencasino wurde erst 2012 mit ca. 800.000EUR saniert und feierlich eingeweiht.    

Erhöhung gesetzlicher Mindestlohn

Gewerkschaft NGG warnt: Finger weg vom Kugelschreiber

Tim Reckmann  / pixelio.de

Unterschrift mit Kugelschreiber - Tim Reckmann / pixelio.de

Die Mindestlohnkommission, die sich aus Vertretern von Arbeitgebern, Gewerkschaften und der Wisenschaft zusammensetzt, hat die schrittweise Anhebung des gesetzlichen Mindestlohnes von derzeit 8,84 Euro auf 9,19 Euro zum 01.01.2019 vorgeschlagen. Am 01.01.2020 soll es eine weitere Erhöhung auf 9,35 EUR geben.  In der Regel folgt die Bundesregierung den Empfehlungen der Kommission.

Immer wieder haben sich Arbeitgeber gegen die im Mindestlohn-Gesetz vorgeschriebene konkrete Erfassung der Arbeitszeiten gewehrt. Das sei angeblich zu bürokratisch. Dabei ist die Arbeitszeiterfassung auch per handschriftlich ausgefülltem Stundenzettel möglich. Mindestlohn-Kontrollen funktionieren nur, wenn die Arbeitszeiten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer konkret festgehalten sind.

In diesem Zusammenhang warnt die Gewerkschaft NGG davor, im Zusammenhang mit der Erhöhung des gestzlichen Mindestlohnes, Änderungen am Arbeitsvertrag vorzunehmen.

"In der Vergangenheit ist es immer wieder vorgekommen, dass Arbeitszeitreduzierungen oder die Erhöhung von Mengenvorgaben in der gleichen Zeit mit der Erhöhung des Mindestlohnes einhergingen." so Jens Löbel, Regionsgeschäftsführer der NGG Thüringen.

Die NGG rät jeder betroffenen Person den Finger vom Kugelschreiber zu lassen und erst alles durch die NGG prüfen zu lassen. "Nur so ist es gewährleistet, dass der Mindestlohn auch bei den Menschen ankommt."

Delegiertenkonferenz Thüringen

NGG Region mit neuem Vorstand

Über 90 KollegInnen nahmen an der Konferenz teil

Die Gewerkschaft Nahrung- Genuss – Gaststätten (NGG)- Region Thüringen hat auf ihrer Delegiertenkonferenz am Samstag in Erfurt die Weichen für die nächsten 5 Jahre gestellt.

 

„Wir freuen uns, dass der neu gewählte ehrenamtliche Vorstand jünger und weiblicher geworden ist. Somit sind wir auch für die Zukunft gut aufgestellt.“ so Jens Löbel, kommissarischer Geschäftsführer der NGG Region Thüringen. Gleichzeitig haben 6 Vorstandsmitglieder aus Altersgründen nicht mehr kandidiert. „Ihnen gilt unser größter Dank. Bei den ehemaligen Vorstandsmitgliedern waren viele Kolleginnen und Kollegen dabei, die unserer NGG nach der Wende im Osten mit neugegründet haben. Damit geht eine Ära zu Ende.“  

 

Am Samstag wurden neben dem 17 köpfigen neuen Vorstand und der Revision auch die politischen Leitlinien für die Arbeit der NGG in der Region festgelegt. Neben der Forderung nach Abschaffung der sachgrundlosen Befristung, der massiven Einschränkung der Sonn- und Feiertagsarbeit wurde auch die Einführung von lebensphasenbasierten Arbeitszeiten diskutiert und beschlossen. „Es kann nicht sein, dass die Flexibilisierung der Arbeitszeit nur zu Ungunsten der Beschäftigten ausgelegt wird.“ unterstreicht Jens Löbel die Forderungen.

 

Eine besondere Ehrung konnte den geladenen langjährigen NGG Mitglieder zu Teil werden. Der neugewählte Vorstand konnte 22 Jubilare ehren. Viele von ihnen sind 25, 40, 60 und sogar 65 Jahre Mitglied in der Gewerkschaft NGG.

 

„Es ist immer ein sehr tolles und stolzes Gefühl, Kollegen zu ehren, die länger in der NGG aktiv sind, als man selber alt ist.“ betont Jens Löbel abschließend.   

Tarifrunde Thüringer Ernährungsindustrie

Tarifabschluss in der Thüringer Ernährungsindustrie

Am 20.12.2017 fand in Erfurt die mittlerweile dritte Runde für die ca. 15.000 Beschäftigten im Thüringer Ernährungsgewerbe statt.

Die Gewerkschaft Nahrung – Genuss – Gaststätten (NGG) konnte mit dem Arbeitgeberverband (ANGT) einen Tarifabschluss erzielen.

Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten erhöhen sich ab 01.01.2018 um 2,5 Prozent bzw. um 2,3 Prozent. Eine weitere Erhöhung erfolgt für die Beschäftigten  01.12.2018 um 2,4 Prozent bzw. um 2,3 Prozent. Mit der Abrechnung Januar 2018 erhalten alle Arbeitnehmer eine Einmalzahlung in Höhe von 156,00 EUR brutto gleich netto.

Die Auszubildendenvergütungen erhöhen sich zum 01.01.2018 und zum 01.12.2018 jeweils um 50,00 EUR je Ausbildungsjahr. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30.11.2019.

„Den Abschluss sehen wir gerade im Hinblick auf die unteren Bewertungsgruppen mehr als kritisch.“ kommentiert die NGG Verhandlungsführerin Petra Schwalbe den Abschluss. „Es mehr als beschämend, dass in 2 Betrieben in den unteren Gruppen nur der  gesetzliche Mindestlohn festgeschrieben wird, obwohl diese Gruppen nicht besetzt sind. Dadurch wird erneut deutlich, dass in der Ernährungsindustrie in Thüringen Armutslöhne durch die Arbeitgeber zementiert werden sollen. Es zeigt deutlich, dass eine Veränderung dieses Zustandes  politisch nicht gewollt ist.“ ergänzt Petra Schwalbe abschließend.

In Thüringen arbeiten etwa elf Prozent aller Industriebeschäftigten in der Ernährungsbranche. Sie hat mit einem Jahresumsatz von 3,6 Milliarden Euro und mehr als 15 000 Beschäftigten eine große wirtschaftliche Bedeutung. Bundesweit liegt der Beschäftigungsanteil in der Industrie beispielsweise nur bei 8,6 Prozent.

Leistungen

Das bietet NGG

Der Vorleser

Immer wieder werden wir gefragt, was bietet denn die NGG eigentlich alles so.

Jetzt kann man die Leistungen der NGG auf einem Blatt nachlesen.

Natürlich erhebt die Zusammenstellung keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nette und kompetente Beratung muss man halt erleben.....

NGG - Stark in Zukunft

Mitgliederwerbung 2018

Mitglieder werben Mitglieder

Mitglieder werben Mitglieder

Im Jahr 2018 hat unsere NGG Region Thüringen mit einem guten Stand an Mitglieder abgeschlossen.

Die guten Tarifabschlüsse der letzten Jahre bestätigen den guten Kurs der NGG und die bessere Durchsetzungskraft in den Betrieben.

 

Aber:

Wir wollen und müssen noch stärker werden -

damit es endlich für die Beschäftigten besser wird!

 

Unsere Werbeaktion geht vom 01.01.2018 bis 31.12.2018

 

Jeder Werber erhält für jedes neues Mitglied € 10,00 !

Mindestlohn

Aktionen für einen Mindestlohn

Hier finden SIe einige Bilder unsere Aktionen in Thüringen zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes.

Deine Stimme gegen Nazis!

Deine Stimme gegen Nazis!

Seit Jahren unterstützt die Gewerkschaft NGG - Region Thüringen den Mobit eV.

Mitglied werden

Jetzt Online Mitglied werden!

Dr. Azubi

Stress in der Ausbildung?
Dr. Azubi hilft!

©  Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)  |  wegewerk> wwEdit CMS 3.5

Aus urheberrechtlichen Gründen ist der Download dieses Bildes nicht möglich.